Sat, 21. Sep 2019 - 20:00

Trio SCHO - „Kiewer Tramway“

Gennadij Desatnik - Gesang, Violine und Gitarre
Valery Khoryshman - Akkordeon, Gesang
Alexander Franz - Kontrabass, Gesang

Der russische Jazz wurde in Odessa geboren – wo auch sonst ? Trio Scho ist der Vertreter dieser Musik in Berlin. Auf ihrer neuen CD „Kiewer Tramway“ präsentiert das Trio mit Charme und Temperament eine Palette von Liedern und Musik, die der früheren ungewöhnlichen Atmosphäre der Vielvölker-Metropolen Kiew und Odessa entstammt: Evergreens über „Odessa Mama“, russische Romanzen „in Swing“, eine Fahrt mit dem Kiewer Straßenbahn, aber auch Tangos und Horas bis hin zu jiddischen Liedern und „Sowjetski Rock`n`Roll“. Viele ihrer lockeren Lieder stammen von alten Grammophon-Platten der 1930er bis 1960er Jahre, die –  einst von erfolgreichen Sängern und Film-Orchestern aufgenommen – bis heute beliebt und im Alltag gegenwärtig sind.

Ob älter oder neuer, russisch oder jiddisch, Swing oder Klezmer – Trio Scho arrangiert und spielt diese Musik immer wieder neu und bringt damit viel frischen Wind vom Schwarzen Meer in das bunte Panorama der Weltmusik hier.

In ihrem dazugehörigen Live-Programm „Kiewer Tramway“ kommen, wie üblich, eigene Lieder des Trios dazu, Russischer „Bossa Nova Style“ und Improvisation.

„SCHO“ (russisch „schto“) ist ein Slang-Wort und heißt so viel wie „Was soll sein?!“
– und für Trio SCHO bedeutet es „Wir machen Musik, unsere Musik!“
Gegründet im Jahr 1991 in der Ukrainischen Stadt Poltava. Seit 1994 in Berlin.Das Trio spielte bei dem legendären „Talk 2000“ von Christoph Schlingensiefs (VOX)
Seit 1999 Zusammenarbeit mit Karsten Troyke. Auftritte mit Jiddischen Liederprogramme u.a. beim Klezmer Festival in Ancona, Brüssel, Wien, Paris, Oslo und Warschau. Mitwirkung bei den Dokumentar- und Konzertfilme „Yiddish Soul“ (ARTE).
Auftritte beim Programm: „Schlaf schneller, Genosse...“ aus der Reihe Jazz-Lyrik-Prosa mit Ursula Karusseit und Günter Junghans.
2007, 2008 und 2017 Auftritte bei der "Fête de L’Humanité" in Paris.
Zusammenarbeit mit den Sängerinnen Sandra Kreisler, Cécile Rose, Chanson-Nette und dem Chansonnier Christophe Bourdoiseau.
Als Film-Band spielt Trio SCHO in der 10-teiligen Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ von Dominik Graf. In der „The Dust of Time“ von Theo Angelopoulos und bei dem Film „Der Uranberg“ von Dror Zahavi.
Zum Repertoire des Trio SCHO gehören russische Lieder und Instrumental- stücke von den „Goldenen Zwanzigern“ bis in die Jetzt-Zeit, sowie eigene Lieder, russischer Swing und Bossa Nova. Ihre Auftritte in Radio und Fernsehen sowie auf dem Karneval der Kulturen zeigen, wie vielseitig sich die drei Musiker präsentieren können. Im Jahr 2000 und 2011 gewann das Trio den Musik-Wettbewerb des Berliner Senats.

 

 

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