Rachmaninow - Trio élégiaque Nr. 1
Franck - Sonate für Violine und Klavier
Ravel - Tzigane
Gliere - Zwei Stücke für Violine und Cello op. 39
Schostakowitsch - Klaviertrio Nr. 1, C-moll, op. 9
Die polnische Cellistin Susanne Szambelan wurde in New York geboren und wuchs in Posen, Polen, auf. 2014 zog Susanne nach Berlin, wo sie ihr Bachelor- und Masterstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Prof. Stephan Forck und Prof. Claudio Bohorquez abschloss. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie von Gary Hoffman. Susannes große Leidenschaft für Kammermusik führte zu Auftritten mit Künstlern wie Boris Brovtsyn, Daniel Hope und dem Scharoun Ensemble. Von 2021 bis 2024 war Susanne Stipendiatin des Kammermusikprogramms Villa Musica Rheinland-Pfalz, Deutsche Orchester-Stiftung #MusikerZukunft 2023. Außerdem war sie Stipendiatin der Kurt-Sanderling-Akademie des Konzerthausorchesters Berlin für 2022 und 2023. Im Jahr 2023 gab sie ein Solokonzert in der Laeiszhalle Hamburg.Susanne trat bei Festivals wie Krzyżowa-Music in Polen, Encuentro de Musica in Spanien, Zermatt Festival in der Schweiz und Paax Festival in Mexiko auf. Ihre Solo- und Kammermusikauftritte wurden unter anderem auf ARTE Concert, Deutschlandfunk Kultur und im Polnischen Nationalradio übertragen. Susannes Projekte wie „Dichterliebe“ (ein Liederzyklus für Cello, Gitarre und Poesie, veröffentlicht beim Label Prospero Classical) und „Kodály Reframed“, das auf dem diesjährigen Classical:NEXT-Festival in Budapest präsentiert wurde, zeugen von ihrem großen Interesse an unkonventionellen Projekten. „Lupenreine Intonation, makellose Beherrschung der Farbpalette und der Dynamik, Adel des Tons und Innigkeit der Ausdrucks vereinen sich hier in idealer Weise.“: mit diesen Worten beschreibt das Pizzicato Magazine Susanne’s Debütalbum, auf dem sie mit Dvořáks Cellokonzert zu hören ist und das 2013 beim polnischen Label DUX mit erschien.
Jakow Pavlenko (*2003 in Berlin) erhielt mit fünf Jahren seinen ersten Geigenunterricht bei Olga Babenko, von 2013 bis 2022 von Prof. Ina Kertscher als Jungstudent der Hochschule für Musik Hannover ausgebildet und seit 2022 ist er Student in der Violinklasse von Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Er nahm erfolgreich an Meisterkursen weltberühmter Professoren und Solisten teil, darunter Viktor Tretjakov, Ana Chumacenco, Julia Fischer, Ingolf Turban und Kirill Truossov. Beim Wettbewerb ,,Jugend musiziert“ erspielte sich Jakow Pavlenko zahlreiche Preise. 2017 eröffnete der junge Geiger das Festkonzert der Stiftung im Pierre Boulez Saal in Berlin, gefolgt von weiteren Auftritten, wie beim Sommerkonzert auf Sylt, dem Aachener Krönungsfestmahl, der Verleihung des Karlspreises an Emmanuel Macron in Aachen und dem Jubiläumskonzert im Großen Saal der Elbphilharmonie. 2021 gewann er als jüngster Teilnehmer den zweiten Preis sowie mehrere Sonderpreise beim ,,Odessa International Violin Competition“; beim internationalen ,,Viktor Tretjakov Violin Competition” in Krasnojarsk ebenfalls den zweiten Preis und zwei Sonderpreise. Ab 2022 wurde Jakow von dem ,,Rotary-Club Kurfürstendamm“ gefördert. Darüber hinaus wird er mit einem Stipendium der Freunde Junger Musiker Bremen e.V. unterstützt. 2023 gründete er das ,,Quartett Mitte“. Seit 2024 ist Jakow Stipendiat des Cusanuswerkes. Beim ,,Stuttgart international Violin Competition“ erspielte er sich den Preis für die beste Interpretation des Auftragswerkes. 2025 gewann er bei dem Deutschen Musikwettbewerb ein Stipendium des Deutschen Musikrats. Jakow konzertierte bereits mit Orchestern, wie dem Göttinger Symphonieorchester, der Philharmonie Baden-Baden, dem Symphonieorchester Odessa, dem Symphonieorchester Krasnojarsk, der Hamburger Camerata und vielen mehr unter der Leitung von namhaften Dirigenten wie Christoph-Mathias Mueller, Hobart Earl, Colin Metters, Pavel Baleff, Vladimir Lande und Daniel Austrich. Er war zu Gast bei renommierten Festivals wie den Ludwigsburger Festspielen, dem Schleswig- Holstein Musikfestival, der Musikwoche Hitzacker, dem Euregio Musik Festival, Rheingau Musikfestival und dem ,,Open Air Festival Idéal at the Potager du Roi" in Paris. Im April 2024 gab er erfolgreich sein Solotour-Debüt in Japan mit Konzerten in u.a. Tokyo, Kyoto und Hiroshima.
Die Pianistin Olga Shkrygunova erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Sie studierte am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium sowie in Deutschland an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, wo sie ihr Studium mit Auszeichnung abschloss. Als Preisträgerin internationaler Wettbewerbe ist sie auf bedeutenden Bühnen weltweit aufgetreten. Fast zehn Jahre lang war sie Mitglied des international erfolgreichen Kammermusikquartetts Salut Salon und tourte mit dem Ensemble weltweit. Mit dem Quartett stand sie u. a. im Wiener Konzerthaus, in der Kölner Philharmonie, der Oper Frankfurt, der Tonhalle Düsseldorf und dem KKL Luzern auf der Bühne. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sie sich innovativen Konzertformaten für junges Publikum und ist Mitbegründerin des Ensembles „Klavieriki“
Der in St.Petersburg geborene Geiger, Bratschist und Dirigent Daniel Austrich, gehört zweifelsohne zu den herausragenden Musikern seiner Generation. Seine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker führt ihn regelmässig zu den wichtigsten Konzertsälen und Festivals in ganz Europa, Nahost, Japan, Ostasien, Nord- und Südamerika. Als Solist spielte Austrich mit Orchestern wie die Moskauer Philharmoniker, Staatliches Sinfonieorchester Moskau, Tokyo Metropolitan Orchestra, New Japan Philharmonic, Sapporo Symphony, Jerusalem Symphony Orchestra, Zürcher Kammerorchester, Charleston Symphony, und arbeitet als Kammermusikerpartner zusammen mit Itzhak Perlman, Donald Weilerstein, Olga Scheps, David Geringas, Nobuko Imai, Antoine Tamnestit, Pamela Frank, Kolja Blacher, Renaud Capucon, und vielen anderen Musikern. Seit 2012 wurde er Mitglied des Michelangelo String Quartets, mit dem er den Gesamtzyklus der Beethovenschen Streichquartette in Deutschland, Schottland, und Japan aufführte. Darüberhinaus spielte das Ensemble die Uraufführung der ersten Fassung des op. 131 in Bonn, dass erstmals 2014 beim Henle Verlag erschien. Daniel Austrich wurde an der Spezialmusikschule des Staatskonservatoriums in St. Petersburg, sowie an der Oberlin Conservatory (USA) bei Alla Aranovskaya ausgebildet, und setzte seine Studien beim Viktor Tretjakov (Violine), und Harald Schoneweg (Kammermusik) an der Kölner Musikhochschule fort, dass er 2012 mit dem Konzertexamen abgeschlossen hat. Seit 2015 unterrichtet Daniel Austrich ebenda als Dozent für Violine und Kammermusik und lebt in Berlin. Als Dirigent debütierte er in der grossen Elbphilharmonie in 2021 mit der Neuen Philharmonie Hamburg. Daniel Austrich ist der Gründer und Entwickler der "Mindfreemusic" - weltweit ersten holistischen Selbstentwicklungsmethode für Musiker.