Sa, 11. Jul 2026 - 19:30

Celloabend mit Wolfgang Emanuel Schmidt & Philipp Schmidt (15)
Yukino Kaihara, Klavier

Programm:
Schumann - Fantasiestücke
Vivaldi - Sonate a-Moll
Faure - Elegie
Saint Saens - Allegro Appassionato
Barriere - Sonate für 2 Celli in G-Dur
Schostakowitsch - Adagio und Frühlingswalzer
Cassado - Requiebros
Schumann - Adagio und Allegro

Philipp Schmidt (15) erhielt seinen ersten Cellounterricht von seinem Vater, danach von Ulrich Voss. Seit drei Jahren wird er von Sabine Andert mit Unterstützung von Yehjin Chun unterrichtet. Meisterkurse besuchte er bei Prof. Josef Schwab, Prof. Stephan Forck, Prof. Peter Bruns und Prof. David Geringas. Philipp trat als Preisträger der Märkischen Musiktage mit dem Preussischen Kammerorchester unter Jürgen Bruns auf, sowie mit dem Gropius Quartett bei den Montafoner Resonanzen. Er war Mitglied im Kinderorchester der Staatsoper Berlin und wirkt in der Deutschen Streicherphilharmonie mit. Philipp gewann bereits mehrere Preise, darunter den 1. Preis beim beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ und beim Internationalen Kieler Musikwettbewerb. Beim Internationalen Wettbewerb „Flames“ 2024 in Paris wurde ihm der zweite Preis verliehen, 2025 erhielt er den Grand Prix beim Internationalen Musikwettbewerb des Festival 4Arts in Rumänien. 2026 gewann er den Birmingham International Music Competition in seiner Alterskategorie und wurde mit dem 1. Preis beim London Classical Music Competition ausgezeichnet. Seit diesem Jahr wird er durch die Internationale Musikakademie zur Förderung hochmusikalischer Kinder und Jugendlicher gefördert und trat bereits im Konzert an der Deutschen Oper Berlin und im Konzerthaus Berlin auf.

Wolfgang Emanuel Schmidt studierte bei David Geringas, Aldo Parisot und Mstislav Rostropovitch. Er war Preisträger des Internationalen Tchaikovsky-Wettbewerbs in Moskau und Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs. Beim Internationalen Rostropovich-Wettbewerb verlieh ihm die Jury unter dem Vorsitz von Mstislav Rostropovich den Grand Prix de la Ville de Paris und zusätzlich den Preis für zeitgenössische Musik. Als Solist gastierte er u.a. beim Gewandhausorchester Leipzig, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks, dem Deutschen Symphonieorchester oder dem OSR Geneve u.a. unter Marek Janowski, Charles Dutoit, Sir Donald Runnicles oder Rafael Frühbeck de Burgos. CD Einspielungen liegen vor bei Deutscher Grammophon und Sony Classical. Er erhielt dafür mehrere Auszeichnungen, u.a. den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Wolfgang Emanuel Schmidt lehrt an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und an der Kronberg Academy.

Die Pianistin Yukino Kaihara wurde in Hiroshima in Japan geboren. Dort begann sie früh ihre musikalische Karriere und konnte in internationalen Wettbewerben wie dem Chopin Wettbewerb auf sich aufmerksam machen. 2018 debütierte sie in der Suntory Hall in Tokio mit dem Klavierkonzert von Ravel. Als Preisträgerin des Tokio Musikwettbewerbs und nach erfolgreicher Teilnahme am Long-Thibaud-Crespin-Wettbewerb in Paris spielte sie in den vergangenen Jahren mit Orchestern wie dem Tokyo Symphony Orchestra und dem Tokyo Philharmonic Orchestra. Yukino Kaihara erhielt 2014 und 2015 ein Stipendium des Munetsugu Angel Fundraising. Seit 2017 wird sie mit einem Stipendium der Yamaha Music Europe Foundation (YMEF) gefördert, seit 2021 ist sie Stipendiatin der Röhm Academy. Sie studierte bei Kei Itoh in Tokio, machte dort einen ersten Abschluss mit besonderer Auszeichnung und setzt derzeit ihr Studium an der Universität der Künste Berlin bei Björn Lehmann fort. Yukino Kaihara ist sowohl als Solistin und Kammermusikerin als auch als Korrepetitorin gefragt und begleitete Geiger und Cellisten beim Japanischen Musikwettbewerb, beim Internationalen Long-Thibaud-Crespin-Wettbewerb und beim Internationalen Concours Reine Elisabeth. Seit 2023 ist sie an der Universität der Künste Berlin im Fach Korrepetition tätig.

 

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