Fr, 15. Dez 2017 - 20:00 Uhr

Maria Kliegel, Cellorezital

Tickets: ab 19 EUR

 

„Sie verfügt über alle notwendigen Eigenschaften: traumhaft leichte, aber nicht perfektionistisch erstarrte Technik, hinreißende Intensität, glamouröse und trotzdem gewinnende Ausstrahlung.“
Der Tagesspiegel / Berlin

Joseph Haydn
Divertimento in D-Dur

Franz Schubert
Arpeggione Sonate

David Popper
Ungarische Rhapsodie Op. 68

Cesar Franck
Sonate in A-Dur

Nach dem Studium bei Janos Starker an der Indiana University in Bloomington, USA, gewann Maria Kliegel unter anderen den 1. Grand Prix des „Concours Rostropowitsch Paris“ (1981). Mstislav Rostropowitsch engagierte seine Preisträgerin daraufhin als Solistin mit dem Orchestre National de France für mehrere Tourneen durch Frankreich und lud sie zu seinem Orchester nach Washington D.C. ein. Er wurde zu einem ihrer wichtigsten Mentoren. Maria Kliegel – La Cellissima – seitdem eine weltweit gefragte Künstlerin, begann 1991 neben ihrer Bühnenlaufbahn eine ungewöhnlich erfolgreiche Schallplattenkarriere bei dem Label Naxos. So hält sich ihre Aufnahme der Cellokonzerte von Dvorak und Elgar mit dem Royal Philharmonic Orchestra London schon seit vielen Jahren als Bestseller in den Regalen. Oder der Komponist Alfred Schnittke erklärte 1992 ihre Einspielung seines 1. Cellokonzertes zu seiner Referenzaufnahme. Die internationale Fachpresse bestätigt in Rezensionen sowie in Essays immer wieder die Topqualität der Cellistin und lobt viele Interpretationen als mustergültig und richtungweisend. Häufige Auszeichnungen folgten, unter anderen 2 Grammy – Nominierungen. Inzwischen ist Maria Kliegel mit weltweit rund 1 Million verkaufter CDs im Bereich der Celloliteratur marktführend. In ihrem 2006 veröffentlichten, multimedialen Buch- und DVD- Projekt Schott Master Class – Cello: Mit Technik und Fantasie zum künstlerischen Ausdruck über Cellotechnik und „berühmt – berüchtigte“ Stellen (gespielt und analysiert) geht sie ganz neue Wege und erhielt im Jahre 2007 renommierte Preise dafür: in Düsseldorf den Sonderpreis der Digita (beste deutsche Bildungssoftware) und in Berlin den europäischen Medienpreis Comenius EduMedia – Siegel. Die englische Version Cello-Master Class " Using Technique and Imagination to achieve Artistic Expression" ist seit Dezember 2010 im Vertrieb des Labels Naxos und weltweit erhältlich. Zeitgenössische Komponisten widmen der Cellistin gerne ihre Werke. Wilhelm Kaiser Lindemann z. B. komponierte auf ihre Bitte die Hommage á Nelson M. für Cello und Schlagzeug. Diese musikalische Referenz an den Bürgerrechtler Mandela fand international große Beachtung. Nach der südafrikanischen Erstaufführung des Werkes in Kapstadt 1997 reagierte Präsident Mandela zutiefst gerührt mit einer Einladung der Künstlerin zu einem Privatkonzert in seine Residenz. Für ihr spontanes Engagement für den Nelson Mandela Children ́s Fund und ihren unermüdlichen Einsatz für andere Hilfsprojekte erhielt La Cellissima 1999 den Verdienstorden des Landes NRW aus den Händen des damaligen Ministerpräsidenten Wolfgang Clement. Seit 1986 ist sie Professorin an der Kölner Musikhochschule und gründete 2001 mit Ida Bieler (Violine) und Nina Tichman (Klavier) das Xyrion Trio, welches im Jahr 2007 die künstlerische Leitung der Andernacher Musiktage auf Schloß Namedy übernahm.

Maria Kliegel spielt ein Cello von Tononi, Venedig, ca. 1730

 

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